











Nach einer kurzen Fahrt heute (nur 30km) sind wir in der Slowakei angekommen. Mit gemütlichem Tempo und entspannter Mittagspause in Hainburg direkt an der Donau im Schatten haben wir es durch die Hitze nach Bratislava geschafft. Die Burg und das Ufo waren schon von weitem zu sehen.

Wir wohnen in einer schicken extrem clever eingerichteten 35qm Wohnung direkt neben der Kirche.

Morgen schauen wir uns Bratislava an, mit Kofola und Vinea haben wir uns schon eingedeckt 🙂
Gestern war es sehr heiß und wir sind den größten Teil des Tages entweder in der Sonne durchgebraten worden oder erschöpft rumgelegen.



Unsere Schweizer Ecke des Campingplatzes war sehr früh wach und wir deshalb gezwungenermassen auch. Um 9:15 Uhr sind wir bereit vom Platz gerollt – so früh wie noch nie.
Vorbei am eindrucksvollen Stift Melk und mit endlich tollem Sonnenschein an der Donau entlang.

In diesem Abschnitt des Weges konnten wir viele tolle Gebäude, Ruinen und schöne Burgen bestaunen.


Wir haben heute in recht kurzer Zeit viele Kilometer gemacht. Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 20km/h sind wir flott unterwegs. Natürlich weil es hier wirklich flach ist und ausserdem so ziemlich den ganzen Tag genieselt oder richtig geregnet hat.
Die meiste Zeit unseres Abends auf dem Campingplatz sitzen wir im Zelt und hören dem prasselnden Regen zu.

Nachdem wir ja gestern einen kleinen Umweg ins Steyertal gemacht haben, waren wir heute damit beschäftigt wieder zurück zur Donau zu kommen.
Die Fahrradwege haben sehr schön begonnen aber dann etwas nachgelassen, speziell die Beschilderung war sehr mangelhaft, einmal hat es uns einfach in einen Steinschlag gelotst:

Daraufhin mussten wir eine alternative Route suchen. Wir haben es dann aber doch noch gut nach Steyr geschafft.

Von Steyr ging es dem Ennstalradweg (R7) entlang bis nach Enns, wo die Enns wiederum in die Donau fliesst.


Heute teilen wir uns den Campingplatz mit vielen Franzosen und Schweizern, es gibt einen zweiten Timothée (das französische Kind zwei Zelte weiter) und einfach einen jungen Mann der wie ein Doppelgänger von Josua aussieht 😂
Wir haben uns entschieden, zurück nach Linz zu fahren, dort die Stadt ein wenig anzusehen und dann den Zug nach Kirchdorf an der Krems zu nehmen um von dort aus Timothée’s Vater Ruedi und Judith in der Schmiedleithen zu besuchen.
Nachfolgend ein paar Eindrücke:


Die Zugfahrt verlief super, das Tandem hat perfekt in den Farradplatz des Zuges gepasst. Von Kirchdorf sind wir dann noch über Leonstein bis zur Schmiedleithen gefahren.


Wir durften leckeres essen, eine schöne Zeit und ein komfortables Bett geniessen. Das war wirklich super weil es draussen die ganze Nacht geregnet hat.
Unser Tag begann mit tollen Wetter, einem Grenzübertritt nach Österreich und spannenden Skulpturen am Wegrand.

Danach ging es weiter durch die Schlöggener Schleife, die Radwege und die Umgebung waren einfach toll! So haben wir heute auch die 500km Marke geknackt, mit Johanna am Lenker. Denn heute haben wir mal gewechselt und das hat so gut geklappt, dass wir das bis zum Campingplatz beibehalten haben.

Das Donauwetter zeigte sich bis Aschach von seiner schönsten Seite mit viel Sonnenschein und milden Temperaturen.

Kurz nach Aschach aber, hat das Wetter umgeschlagen und es begann zu tröpfeln. Während wir noch am überlegen waren, wie sinnig es sei die volle Regenmontour anzuziehen, haben sich die Himmelsschleusen geöffnet und der Wind nahm zu.
Zu Beginn war das noch ganz nett, so mit ca. 30kmh ohne zu treten den Fahrradweg entlang zu düsen, doch diese Vergnügen nahm ein jähes Ende als die Windrichtung umschlug, die Windstärke zunahm und es obendrein noch zu Hageln begann.
Wir schafften es gerade noch uns mehr oder weniger hinter ein kleines Wartungshäuschen zu retten, bevor es uns vom Damm gepustet hätte.
So standen wir also da, mit dem Rücken zum Fluss, mit angezogenen Bremsen und hielten uns und das Tandem irgendwie fest. Innerhalb von Sekunden waren wir völlig durchnässt und in den Schuhen stand das Wasser. Der Wind war so heftig dass auch unsere Regencover von den vorderen Taschen geweht wurden und es in die Frottasche geregnet hat.
Nachdem der schlimmste Sturmteil vorbei war, sind wir im Regen weitergefahren, am Campingplatz war es dann wieder recht trocken…
Ziemlich abenteuerlich – unsere neue Karte hat auch einiges abbekommen, sie trocknet jetzt mit Toilettenpapier zwischen den nassen Seiten.

Da wir heute zwar WLAN haben, dieses aber sehr instabil ist, gibt es heute einen eher kurzen Blogbeitrag ohne Bilder. Diese werden wir zu einem späteren Zeitpunkt hinzufügen.
Timothée hat bei unserem ersten Städtestopp eine exklusive Kniebandage erhalten und ausserdem Voltaren – die 60km von heute hat er so ganz wunderbar bewältigt.
Ausserdem sind wir heute in Passau vorbei- und damit auch am Ende unserer Radfahrkarte angekommen.

In Passau haben wir uns deswegen kurz noch eine neue Karte besorgt und schon ging es wieder weiter, jetzt Richtung Linz. Davor haben wir uns aber natürlich noch ein wenig in Passau umgeschaut. Besonders eindrucksvoll fanden wir dabei das Dreiflüsseeck. Donau, Inn und Ilz fliessen dort zusammen.

Von den Donau-Kreuzfahrtschiffen haben wir ja schon mal kurz was berichtet. An unserem tollen Zeltplatz direkt an der Donau hat sich am Abend noch eine lustige Parade ereignet. In sehr kurzen Abständen sind bestimmt 8 solcher Kreuzfahrtschiffe an uns vorbeigekommen.

Unser Blogbeitrag von gestern kommt mangels WiFi erst jetzt.
Wir kommen grade nicht so schnell wie gewohnt voran, das liegt daran das Timothées linkes Knie etwas angeschlagen ist. Das heisst für heute mal schonen und kühlen und eine Apotheke aufsuchen….

Da wir ja wegen dem Knie relativ früh auf dem Campingplatz waren und ohne WiFi, nach der grossen Wäsche, wurde es uns ein bisschen Langweilig. In der Bücherecke fanden wir ein halbwissenschaftliches Buch, welches sich unter anderem mit der Forschung zu Witzen und Lachen auseinandersetzte. Wir haben daraus vorgelesen und möchten euch natürlich zwei Beispiele, welche für den witzigsten Witz eingereicht wurden, nicht vorenthalten.
Sherlock Holmes und Dr. Watson fahren zum Campen. Sie bauen unter dem Sternenhimmel ihr Zelt auf und legen sich schlafen. Irgendwann mitten in der Nacht weckt Holmes seinen Freund auf und sagt:
” Watson, blicken Sie mal nach oben zu den Sternen, und sagen Sie mir, was Sie sehen.”
Darauf Watson: ” Ich sehe Millionen Sterne.”
Holmes erwidert: ” Und was schliessen Sie daraus?”
Watson: ” Na ja, wenn es Millionen Sterne gibt und wenn auch nur ein paar davon Planeten haben, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es noch andere Planeten wie unsere Erde gibt. Und wenn da draussen ein paar Planeten wie die Erde sind, könnte es auf ihnen auch Leben geben.”
Worauf Holmes antwortet: “Watson, Sie Idiot, es bedeutet, dass jemand unser Zelt gestohlen hat.”
Ein Hund kommt in ein Telegrafenbüro, nimmt sich ein leeres Formular und schreibt: “Wuff, wuff, wuff, wuff, wuff, wuff, wuff, wuff, wuff.” Der Beamte nimmt das Blatt und erklärt dem Hund höflich: ” Das sind nur neun Wörter. Sie können für den gleichen Preis noch ein zehntes “Wuff” mitschicken.” Darauf blickt der Hund ihn verwirrt an und sagt: “Aber das wäre doch völlig sinnlos.”
Nach dem Titel muss ja auch irgendwo hier im Blogbeitrag ein Hase auftauchen. Auf dem Campingplatz nicht mal 10 Meter von uns residierte einfach dieses Kaninchen, völlig frei und entspannt.

Später ging es dann noch auf Entdeckungstour und schloss Freundschaft mit Timothée.



Heute Morgen war das Wetter noch ausgezeichnet und richtig sonnig.🌞

An der immer breiter werden Donau entlang ist es sehr schön, mittlerweile sind auch einige Boote und richtig grosse Schiffe unterwegs. Eines ist uns tatsächlich den ganzen Tag über immer wieder begegnet – die “Swiss Diamond” hat uns quasi verfolgt (wir sind immer ein Stückchen schneller aber haben mehr Pausen und Weg gemacht).

Heute haben wir ein bisschen Sightseeing betrieben und einen Touri-hot-spot besucht. Walhalla wurde von Ludwig I in Auftrag gegeben und 1842 eingeweiht, dort werden Marmorbüsten rühmlich ausgezeichneter Menschen ausgestellt. Das Walhalla hier ist ein fast exakter Nachbau des Parthenons der Aktopolis und sieht wirklich beeindruckend aus.





Auf unserem gemütlichen Zeltplatz angekommen, haben die Wolken, welche sich schon den Nachmittag zusammen braut haben leider immer wieder Nieselregen abgelassen… Leckere Maultaschen und Eis haben uns darüber hinweggetröstet 😉
Heute haben wir uns in Neustadt von unseren Mitfahrenden verabschiedet und sind seitdem wieder nur zu zweit unterwegs. Doch davor gab’s noch ein Abschiedsessen bei einem erstklassigen Dönnerladen.

Unsere Routenkarte hat uns sehr empfohlen den Donaudurchbruch mit dem Schiff zu passieren. Das ist nicht gerade günstig und deshalb haben wir uns trotz der vielen Warnschilder über beträchtliche Steigung für den “Umweg” auf dem Tandem entschieden. Das war auch ganz in Ordnung, es hat sich nämlich herausgestellt, dass wir schon einiges an steilerer und längerer Steigung bewältigt haben. Das heute war zwar ein bisschen ein anstrengenderer Abschnitt aber die Warnungen finden wir etwas übertrieben.

Unser Zelt haben wir an einem netten Bauernhof-Campingplatz aufgebaut, leider mitten im abendlichen Regenschauer. Jetzt trocknen wir uns wieder, im Unterstand welchen es hier für Radfahrende extra gibt.
Die letzten Tage haben wir die Erfahrung gemacht, das viele Campingplätze in Deutschland über kein WLAN verfügen. Das erschwert nicht nur die Routenplanung sondern auch das Blog schreiben. Wundert euch deshalb nicht, wenn ihr mal ein paar Tage nichts Neues zu lesen habt.
Timothée hat den Server gefixt und deshalb haben wir ab jetzt Bilder. Juhuuu!
Nach einem gemütlichen Frühstück beim Bäcker haben wir uns auf den Weg gemacht und unterwegs so einiges entdeckt.

Der Herr Kneipp hat wohl einige Zeit in der Gegend studiert und experimentiert und darum gibt es hier viele Kneipp-Anlagen. Eine besonders tolle Natur-Kneipp-Anlage haben wir natürlich ausprobiert.

Und diese riesige Bank hat uns ganz begeistert. Sehen wir nicht sehr winzig aus?

Also eigentlich wollten wir gar nicht so viel fahren aber da unsere Bike-Lodges (sowas cooles möchte ich für zu Hause auch haben) schon gebucht waren, war das Ziel Ingolstadt schon klar. Am Anfang vom Tag hiess es noch, wir hätten 90km vor uns. Es wurden dann aber doch noch 106km – ein paar Umleitungen und hin und her zum Einkaufen haben sich da zusammen gefunden.

Die Bayern haben wirklich an jeder Ecke einen Biergarten und so haben wir davon inspiriert, gut bürgerlich im bayrischen Biergarten direkt neben dem Campingplatz Abend gegessen.
Und jetzt sind wir aber wirklich müde – ob wir Morgen unsere Beine überhaupt noch heben können berichten wir dann…
Heute Morgen ging es endlich los auf unsere Donau-Tandem-Tour. Gepackt haben wir tatsächlich etwas leichter als letztes Mal: Insgesamt mit uns und Tandem bewegen wir dann 208kg durch die Gegend.

Von Arbon die ersten 10km bis zur Fähre und dann bei tollem Seewetter nach Friedrichshafen. Der Zug nach Ulm war sogar pünktlich! Getroffen haben wir uns am Ulmer Hauptbahnhof mit Jonas, Sabrina, Lukas und Jasmin, wir werden die nächsten zwei Tage zusammen unterwegs sein.

Wie der Titel schon vermuten lässt war es in Ulm etwas durcheinander. Der Radweg zur/an der Donau war gesperrt und es war ein ziemliches hin und her, rauf und runter, vor und zurück bis wir dann endlich auf dem offiziellen Donauradweg und dem Eurovelo 6 angekommen sind. Dafür haben wir tatsächlich noch ein bisschen was von der hübschen Stadt Ulm zu sehen bekommen.

Unterwegs haben wir dieses toll bemalte Gebäude bewundern dürfen.

Das Wetter war heute perfekt zum fahren und so sind wir auch recht früh auf unserem reservierten Campingplatz in Dillingen angekommen. Nach einer entspannten Runde Tee und Kaffee, leckerem Abendessen lassen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.